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von Bernhard Schwaiger

FIGHTING FALCON

Extrem steil - nahezu waagrecht überhängend und mit kleinen Leisten und Griffen geschmückt, präsentiert sich der jungfräuliche Felsabschnitt, den ich vor fast genau zwei Jahren entdecken durfte und welcher mich sofort in seinen Bann gezogen hat! . Subjektiv betrachtet eine "Hammerlinie", an der Grenze des persönlich machbaren, somit reizvoll und genau nach meinem Geschmack. ;-)

Die Linie scheint auf den ersten Blick "optimistisch gedacht" irgendwie möglich, auch wenn nach dem ersten Probieren einige Züge wieder einmal ungelöst bleiben. Das extrem steile Gelände und die zum Teil sehr kleinen Griffe und Tritte, machen es teilweise kaum möglich, sich mit den Füßen auf den Tritten überhaupt im Überhang fest zu halten, geschweige denn sich dann auch noch zu bewegen. Die bereits sommerlichen Temperaturen machen weitere ernsthafte Versuche, die zum Teil noch rätselhaften Moves und Passagen zu entschlüsseln, aber ohnehin unsinnig und so verschiebe ich meine Ambitionen auf Herbst, warte auf bessere Bedingungen und widme mich inzwischen anderen Projekten ... ;-)

Bei kühleren Temperaturen im Herbst bin ich dann aber zu meiner Überraschung leider auch nicht erfolgreicher als beim letzten Besuch in brütender Hitze. Hmh!? Die vermeintlichen Crux-Moves sind gnadenlos und ich scheinbar (noch!?) zu schwach. Die Linie bleibt zwar tief im Kopf verankert und an vorderster Stelle auf meiner persönlichen Wunschliste, wird aber logischerweise zunächst " in die Warteschleife verschoben"! ;-)

Andere Projekte beschäftigen und fordern mich von nun an intensiver als erwartet, haben aber den willkommenen Nebeneffekt, dass ich mich in einigen Aspekten meiner körperlichen Leistungsfähigkeit merklich steigern kann. 

Als ich mich dieses Frühjahr erstmals wieder an die Moves heranwage, ist die Zuversicht von Beginn an größer, weil sich alle Züge machbarer und subjektiv "etwas leichter" anfühlen, obwohl die Conditions noch immer nicht optimal sind und der vermeintliche Crux-Move nach wie vor "hammerhart" bleibt. Alle anderen Moves funktionieren auf Anhieb relativ gut, erfordern aber auch viel Gefühl bzw. absolute Körperspannung gepaart mit vorsichtigen Bewegungen, um sich nicht durch allzu dynamische Bewegungen selber aus dem Boulder und den Griffen bzw. Tritten zu ziehen. 

Die nächsten Besuche sind von "Optimierungsarbeiten" und "ups & downs" geprägt. Geduldig gilt es die Einzelzüge bis ins kleinste Detail zu perfektionieren und im motorischen Gedächtnis zu verankern. ;-)
Geprägt von kleinen Fortschritten aber auch "Kopfzerbrechen" beschäftige ich mich die letzten Wochen nach wie vor akribisch mit den Feinheiten und dem entscheidenden "Micro-Beta".

Vor zwei Wochen komme ich der Lösung dann unerwartet und etwas überraschend unglaublich  nahe - kann die komplette Linie mit allen Zügen durchklettern - mache aber leider einen kleinen Fehler - verliere für einen Sekundenbruchteil die hundertprozentige Körperspannung beim Umsetzen der Füße nach dem Crux-Move und "kassiere" so einen leichten Zehenstreifer auf der Matte. "Damn!"
So verdammt knapp und ärgerlich, aber auch extrem positiv, weil ich nun Gewissheit habe, die Züge prinzipiell am Stück durchklettern zu können. Es gilt nur noch fokussiert, geduldig, positiv und optimistisch zu bleiben. ;-)

Aufgrund der tagsüber bereits doch sehr sommerlichen Temperaturen, schwindet aber dennoch die Hoffnung auf den baldigen Erfolg. Die Taktik, erst nach Sonnenuntergang anzureißen, stößt mittlerweile auch an ihre Grenzen - bringt ohne entsprechende Brise leider nicht mehr die notwendige Abkühlung.

Dennoch stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt und so versuche ich heute noch einmal etwas später als bisher vor Ort zu sein, somit der merklichen Abkühlung noch etwas mehr Zeit zu geben - zudem hoffe ich auf die notwendige "dämmerungsbedingte" leichte zusätzlich kühlende Brise. ;-)

... zur Begrüßung umfliegt mich, wie immer als ich dort ankomme, lautstark ein Falke. Es fasziniert mich, diesen Akrobaten der Lüfte aus nächster Nähe über die Schwingen zu blicken - ein gut bekanntes, vertrautes und positives Gefühl "umschwärmt" mich. Die Dämmerung hat bereits eingesetzt, die Abkühlung ist vielversprechend, die erhoffte leichte Brise setzt glücklicherweise auch ein und so erscheint ein ernsthafter Versuch sinnvoll. "Focus is on - alle Systeme auf go!" ;-)

"Fokusiert, locker & voigas" beginne ich meinen ersten Versuch.
Dieser läuft gleich perfekt - alle Züge gelingen fehlerlos, millimetergenau und flüssig - relativ "locker" klettere ich bis zum Top!

"Once again unbelievable & fascinating!" THANKS for this again! ;-)  

"FIGHTING FALCON" könnte/dürfte "somewhere around Fb 8C" liegen!? "But as always, nothing´s sure & future will show!" ;-)

... check out the pics below & the video for some further impressions! ;-)

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