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Bernhard Schwaiger Sun

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Wolfgangsee-Challenge

2011-09-11

So kann ich die Saison nicht beenden, sagte meine Frau zu mir und überrededet  mich noch bei der Wolfgangsee-Challenge an den Start zu gehen. Sie müsste als Kampfrichter sowieso dorthin, also würde es in Einem gehen. Da meine Motivation nach letzter Woche noch ziemlich im Keller war, fiel meine Entscheidung erst in letzter Minute. Es sollte aber nur ein richtiger Fun-Bewerb als Saisonabschluß werden.

Das Erste mal stand heuer auch eine klassische Olympische Distanz am Wolfgansee auf dem Programm, neben den traditionellen X-Terra Bewerben. Total relaxt ging ich an den Start. Bei knapp 30 Grad Außentemperatur und 19 Grad Seetemperatur. Also perfektes Triathlonwetter. Das Schwimmen war total easy, wollte ich das Ganze doch genießen. Total überrascht war ich dann als ich als vierter in die Wechselzone lief. Am Anfang des Radfahrens horchte ich mal ein wenig auf meine Beine, wie sie sich nach der gestrigen 3-Stunden Mountainbikrtour wohl anfühlen würden. Sie fühlten sich nicht schlecht an, und so schaltete ich schön langsam auf Wettkampfmodus. Ich versuchte schon Druck zu erzeugen, was mir auf recht gut gelang, konnte ich doch den Abstand zur Spitzt etwa gleichbehalten. Nach einem guten 41er Schnitt auf dem Rad wechselte ich zeitgleich mit einem Kollegen als 5er in die Laufschuhe. Ich probierte gleich einige Meter herauszulaufen, was mir auch gelang, und so spulte ich ziemlich einsam als gesamt vierter und bei brütender Hitze meine Kilometer ab. Die ersten drei waren so gut wie außer Reichweite. Bis etwa 500 Meter vor dem Ziel konnte ich meinen Platz behaupten, als noch zwei Athleten an mir vorbeizogen. Leider konnte ich nicht mehr kontern, was vieleicht auch an meinem wenigen Lauftraining der letzten Wochen zu tun haben könnte. So überquerte ich als gesamt 6er die Ziellinie.

Im Großen und Ganzen doch noch ein recht positiver Saisonabschluß. Ein Lob gilt dem Veranstalter der einen super Bewerb organisierte, und endlich greift das Kampfgericht hart bei Windschattenfahren durch. Nur weiter so. An alle eine schöne Herbstpause,

Don Hermano

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