2012-02-05
Trotz der arktischen Temperaturen der letzten Tage, konnte ich zwei super schöne Touren im Steinernen Meer machen. Die Erste führte mich und meinen Schwager Alexander auf den Hennakopf. Eine eher leichte Tour mit traum Abfahrtsmöglichkeiten bei den heurigen Schneeverhältnissen. Vorallem aber den ganzen Tag in der Sonne, was die tiefen Temperaturen erträglich machten.
Bei der zweiten Tour ging es schon mehr zur Sache. Ziel war das Selbhorn. Eine anspruchsvolle Tour mit Gehpassagen im felsigen Gelände im Gipfelbereich, und Abfahrt durch die felsige und sehr steile Luagscharte. Diesmal war ich alleine unterwegs. Es war aber super zum gehen und so war ich nach 3 Stunden am Gipfel. Außerdem wollte ich mich nicht zu lange in dieser Kälte auf der Höhe aufhalten. Die Abfahrt war alles andere als super. Windgepresster Bruchharsch und abgewehte eisige Passagen wechselten sich im oberen Bereich ab. Darum war größte Vorsicht geboten. Im unteren Bereich konnte ich aber dann doch noch ganz pasablen Pulverschnee genießen.
Hermann