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Bernhard Schwaiger Sun

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kleine Reibn/Funtenseetauern

2013-03-17

In letzter Zeit konnte ich zwei schöne Skitourenziele verwirklichen. Zu erst stand die kleine Reibn am Programm. Dabei handelt es sich um eine sehr beliebte Tour im Hagengebirge am Königsee. Sie führt über den Jenner zum Schneibstein, Rainersberg, Windscharterkopf, Hochseeleinkopf und wieder zum Jenner. Es war ein wunderschöner Tag mit frühlingshaften Temperaturen. Dementsprechend groß war der Andrang. Dennoch genossen wir den Tag, und einige neue Gipfel habe ich auch gesehen.

Mein zweites Ziel war der Funtenseetauern. Dabei handelt es sich um einen wunderschönen Gipfel am hinteren Ende des Steinernen Meeres(von Maria Alm aus gesehen). Knackpunkte dabei waren die Tatsache das ich alleine unterwegs war und der Wintereinbruch der letzten Tage mit enormen Windverfrachtungen. Nichts des du trotz machte ich mich um 5 Uhr morgens auf den Weg. Schnell stellte sich heraus das es doch mehr geschneit hat als angenommen, und es sehr anstrengend werden würde. Ab der Freithofalm war also knietiefes spuren angesagt. Dazu kamen Temperaturen um die minus 15 Grad. Auch auf dem Weg hinaus zum toten Weib war die Situation gleich. Sau kalt und extreme Windverfrachtungen. Auf dem Weg hinauf zum Gipfel wurde dann die Lawinengefahr immer größer, daher war größte Vorsicht geboten. Nach gut 4 1/2 Stunden spuren stand ich dann endlich am Gipfel des Funtenseetauern. Der geniale Rundblick entschädigte aber das Ganze. Mein Plan war dann eigentlich zum Wildalmrotkopf abzufahren. Als ich aber die Situation am Gipfelgrat sah, verwarf ich die Idee gleich wieder,lösten sich doch schon alleine größere Lawinen. Also gleichen Weg wieder zurück, und das mit größter Vorsicht. Der Rückweg war dann etwas angenehmer, war doch schon meine Spur vom Morgen vorhanden und die Sonne wärmte mich auch schön langsam. Zum Abschluss ging ich dann noch auf den Schönfeldnieder, wo ich den ersten Tourengehern begegnete. Die abschließende Abfahrt durch die Buchauerscharte zur Mittagszeit war dann fast schon ein wenig zu spät. Hatte die Sonne den neuen Pulver doch schon ordenlich angewärmt. Aber trotzdem eine geniale Tour in einer atemberaubender Landschaft.

Hermann

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