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Bernhard Schwaiger Sun

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Challenge Roth

2011-07-10

Endlich war es soweit, der Tag auf den ich gut ein halbes Jahr hingearbeitet habe. Mein Ziel war eindeutig. Die 9 Stunden Marke sollte fallen. Ich wusste es wird verdammt schwer werden, hatte es doch am Rennmorgen um 5 Uhr früh schon 16 Grad und an die 30 waren vorher gesagt. Um 6 Uhr 30 fiel der Startschuß zur 10. Auflage der Challenge Roth. Die Stimmung war auch heuer wieder, so früh am Morgen, super, am Rain-Main-Donaukanal.

Das Schwimmen verlief relativ problemlos, obwohl ich nicht gerade gutes gefühl im Wasser hatte. nach durchschnitlichen 53 Minuten war die erste Disziplin abgehakt und ich wechselte aufs Rad. Dort bemerkte ich, das meine Uhr nicht funktionierte und ich deswegen relativ planlos unterwegs war. Das Problem dabei war das ich wärend des Radfahrens einen genauen essens-Zeitplan habe, der dadurch ins Wasser viel und ich das Ganze nach Gefühl erledigen musste. Drotzdem machte ich aber richtig gut Tempo, so konnte ich nach ca.40 km zur führenden Dame Chrissie Wellington aufschließen. Dabei bildete sich eine Gruppe von rund 6 Leuten. Wir harmonierten richtig gut, und auch die Abstände wurden super eingehalten, sodas die Kampfrichter nichts zu bemängeln hatten. In einer engen Kurve schob sich das ganz dann natürlich ein wenig zusammen, und dabei brummten sie mir ohne Verwarnung eine 8 Minuten Zeitstrafe auf. Diese musste ich in der nächsten Penalty Box absitzen. Diese unfreiwillige Pause brachte mich total aus meinen Rythmus, und mit wirklich schweren Beinen kämpfte ich mich über die letzten 60 Kilometer.Drotzdem wurde es noch eine Radzeit von 4:50 mit 8min Zwischenstopp. Dementsprechend schwierig waren auch die ersten Kilometer des Marathons. Dazu kam noch die Hitze von rund 30 Grad, und kein Schatten auf  der Laufstrecke. Ich kämpfte mich Kilometer um Kilometer voran immer konzentriert auf das wesentliche. Viele mussten dabei Tribut zollen und kolabierten. Ich kämpfte bis zum Schluß und konnte mit einer Marathonzeit von 3:22 und Gesamt 9:09.50 durchs Ziel laufen.

Es wurde zwar keine sub9 Zeit, aber doch neue persönliche Bestzeit, und mit diesen kleinen Missgeschicken kann ich doch zufrieden sein.

Herzlichen Dank noch an Familie Kühn, die uns während der Zeit in Roth so herzlich aufgenommen haben,vielen Dank!!!

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